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                                                                BEKO - Projekte

 

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Wir suchen Schulsenioren -
in Rente oder Pension und auf der Suche nach neuen Aufgaben? Lebenserfahrung weitergeben, anderen helfen?

Wenn Sie eine sinnvolle Herausforderung suchen, die jungen Menschen hilft, und auch Ihnen Freude bereitet, sind Sie bei der Bü.NE und ihrem erfolgreichen Projekt „Seniorpartner in Schulen“ genau richtig! Wir suchen engagierte Seniorinnen und Senioren, die nach ihrer Berufsphase Kindern und Jugendlichen helfen möchten, erwachsen zu werden, den schulischen Anforderungen besser gerecht zu werden oder sich in der für sie fremden deutschen Umgebung zurechtzufinden. Dies geschieht durch Sprachförderung im alltäglichen Gespräch: gemeinsam Einkaufen und Kochen etwa, beim Umgang mit dem Computer oder dem Singen und Musizieren in der Gruppe.

Im Idealfall machen beiden Seiten die Aktivitäten Spaß, die in Abstimmung mit der Schule und den Bedürfnissen der Kinder eigenständig durchgeführt werden. Dabei muß keiner der Älteren Sorge haben, allein gelassen zu werden, denn den „Neuen“ stehen immer erfahrene Seniorpartner zur Seite und natürlich gibt es die Gelegenheit zu Schulung und Qualifizierung.

Eine monatliche Aufwandsentschädigung steht u.a. durch den Berthold-Koch-Stiftungsfonds zur Verfügung. Die zurzeit geplanten „Einsatzorte“ sind das Quirinusgymnasium und die Janusz-Korczak-Gesamtschule in Neuss, die sich schon auf die Unterstützung der Schulsenioren freuen!

Da die Arbeit der Seniorpartner nach den Sommerferien beginnen soll, wäre eine Kontaktaufnahme mit der Bü.NE bis Ende August sinnvoll. Aber auch danach freuen wir uns noch sehr über Ihr Interesse und Ihre Bewerbung!

Neugierig geworden? Interessiert an einer spannenden Aufgabe? Weitere Informationen unter www.Buergerstiftung-neuss.de oder telefonisch unter 0 21 31 / 40 64 737 .

 

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Weitere Information über die "Seniorpartner" der Bü.NE finden Sie  auch unter der Rubrik "Projekte/Eigene Projekte/Seniorpartner in Schulen"

Interview mit den Seniorpartnern

Die beiden Seniorpartner Ralf Fourmont (RF) und Emidio Raggi (ER) hat unser Geschäftsstellenleiter Wilfried Enders in der letzten Woche befragt und interessante Antworten erhalten:

Ihr beide seid bei der Bü.NE als Seniorpartner an einer Neusser Hauptschule tätig – was genau kann man sich darunter vorstellen?
Beide
: Wir unterstützen  ausländische Schüler in Vorbereitungsklassen dabei Deutsch zu lernen, damit sie beim Unterricht in den Regelklassen mitkommen. Die ausländischen Schüler kommen zuerst in sogenannte Vorbereitungsklassen = VK oder Seiteneinsteigerklassen = SE. Nachdem sie genügend die deutsche Sprache beherrschen, kommen sie dann in eine Regelklasse.
Seit wann läuft das Projekt bzw. seit wann seid ihr bei dieser Tätigkeit?

Beide
: Das Projekt läuft seit Dezember 2011 und seitdem sind wir ununterbrochen dabei.
An welcher Schule seit ihr tätig?

Beide
: An der Geschwister Scholl Hauptschule, die heute in Norf-Derikum ist.
Wieviele Schüler betreut ihr?

Beide
: Zur Zeit sind es 15 Schüler, es waren aber auch schon einmal 30 Schüler.
Wie seid ihr mit der Bü.NE und dem Projekt „Seniorpartner in Schulen“ in Berührung
 gekommen?
RF:
Ich war bereits vorher im Bü.NE-Projekt „NE.ssi“ tätig und bin es heute, nach einer kurzen Pause,  wieder. Da habe ich bei einer Veranstaltung von dem neuen Projekt gehört und mich bei der Projektleitung gemeldet und mit Emidio Raggi einen kongenialen Partner gefunden.
ER: Ich bin durch einen Artikel im Stadtkurier aufmerksam geworden. Dort wurde das Projekt „Seniorpartner an Schulen“ vorgestellt und erweckte sofort mein Interesse.

Ihr seid beide Rentner, was habt ihr vorher beruflich gemacht?

RF:
Ich war lange Jahre in der Arbeitsvorbereitung in der IT tätig. Einem Job, den es heute so gar nicht mehr gibt. Ich habe anfangs noch mit Lochkarten gearbeitet, habe also die EDV von der Pike auf gelernt und beschäftige mich heute noch hobbymäßig damit.
ER: Ich war ebenfalls in der Computerbranche tätig. Habe dort im Vertrieb gearbeitet und mich später zum Programmierer fortgebildet

Wo kommt ihr her?

RF: Geboren wurde ich in Düsseldorf und bin später nach Neuss gezogen.
ER:
Geboren wurde ich in Turin/Italien. Im Jahr 1975 bin ich über meinen Arbeitgeber nach Deutschland gekommen und geblieben. Deutsch gelernt habe ich (auch mit Hilfe meiner Frau) erst in Deutschland.
Was sind eure Hobbys?

RF: Fotografieren und die anschließende Bildbearbeitung am Computer.
ER: Singen (auch im Chor), Musik, Schauspielern und Kochen. Auch die deutsche Sprache, und dort vor allem die Grammatik, interessieren mich sehr, zumal ich nie eine deutsche Schule besucht habe, um die Sprache zu lernen. Die erste deutsche Schule, die ich betreten habe, war die Geschwister-Scholl-Schule, wo ich Seniorpartner bin.
Wie alt seid ihr gewesen, als ihr als Seniorpartner angefangen habt?

RF: Ich war 63 Jahre alt als es mit den Seniorpartnern losging.
ER:
Ich war 64 Jahre alt. Mit unserem Eintrittsalter kamen wir der Grundidee des Projektes nach, in dem nach älteren Seniorpartner für die Schüler gesucht wurde, die den Kindern mit ihrer Lebens- und Berufserfahrung unterstützend zu Seite stehen sollen.
Wie sieht eure Arbeit mit den Schülern im Einzelnen aus?

Beide:
Wir helfen den Schülern bei der Mathematik, Biologie, Musik und vor allem in Deutsch –hier besonders bei der Grammatik- und auch bei der Hauswirtschaft; so haben wir schon gemeinsam Pizza oder, zu Weihnachten, Plätzchen gebacken. Wir versuchen auch den unterschiedlichen Wissenstand der verschiedenen Schüler auszugleichen und unterstützen mit unserem Einsatz als Seniorpartner auch die Arbeit der Lehrer.
Wie ich weiß, macht ihr auch besondere Aktionen mit den Schülern. Welche Aktionen habt ihr bereits gemacht?

B
eide: Wir waren mit den Schülern am Sandhofsee in Üdesheim und haben dort ein Floß gebaut, das auch tatsächlich geschwommen ist. Bei einem Besuch des Weihnachtsmarktes in Düsseldorf sind die Schüler auf den Fernsehturm aufmerksam geworden und fragten, ob sie mit uns dort einmal hinauffahren könnten. Dank eines Spenders, der den Eintrittspreis übernommen hat, konnten wir den Schülern dieses Erlebnis ermöglichen. Wir waren im Klettergarten an der Skihalle und zum Schlittschuhlaufen im Südpark. Zweimal konnten wir mit den Schülern beim „Frühlingsfest der Kulturen“  auf dem Neusser Markt auftreten. Wir haben zusammen mit den Schülern dort gesungen und gespielt. Wir waren mit den Schülern im Clemens-Sels-Museum und haben eine Stadtrallye gemacht. Wir haben auf Gut Gnadental Äpfel gesammelt und daraus auf dem Lammertzhof Apfelsaft gepresst.Handwerklich haben wir uns mit den Schülern beim Bau von Insekten-hotels und Vogelhäuschen beschäftigt. Eine NE.ssi-Patin hat mit den Schülern Mützen und Schals gehäkelt und in einem Nähkurs wurden Taschen, Schals und Handytaschen genäht. Bei allen Aktionen waren sowohl die Jungen wie auch die Mädchen mit Feuereifer dabei.
Gab es in der ganzen Zeit Rückschläge oder Enttäuschungen?

Beide:
Rückschläge gab es in der ganzen Zeit eigentlich nicht. Enttäuschung kommt  dann auf, wenn einzelne Schüler, die man lieb gewonnen hat, wieder in ihr Heimatland geschickt werden.
Wie hat sich eure Arbeit als Seniorpartner verändert von den Anfängen bis heute?

Beide: Große Veränderungen in der Arbeit hat es  nicht gegeben. Es hat  eine Weiterentwicklung es  Projektes gegeben, das dem von der Lehrerin Anja Segovia entwickelten Konzept „Schulsenioren in Schulen“ Recht gibt.
Haben sich die Schüler verändert – sind es noch dieselben wie am Anfang?

Beide:
Die Schüler haben durch uns eine gewisse Selbstsicherheit gewonnen. Auch dadurch, dass sie über unsere mit ihnen durchgeführten Projekte, in der deutschen Sprache sicherer geworden sind. Wie wir bereits vorhin erwähnten, schwanken die Schülerzahlen je nach Schuljahr.
Wie sind eure Zukunftspläne als Schulsenioren?

Beide:
Das wir so weiterarbeiten können wie bisher und unser Wissen und die Erfahrungen, die wir bisher mit den Schülern gemacht haben an andere „Senioren in Schulen“ weitergeben können.
ER:
Da die Geschwister-Scholl-Hauptschule nicht mehr weitergeführt wird und zu Ende des Schuljahres ausläuft, wurde bereits Kontakt mit zwei weiteren Schulen aufgenommen, die daran interessiert sind, das Konzept der „Senioren in Schulen“ auch an ihren Schulen einzuführen. Ab Februar 2016 sind wir dort probehalber tätig. Wir würden uns über weitere „Senioren und auch Seniorinnen“ freuen, die zu uns stoßen wollen.
Ralf, du bist auch noch NE.ssi-Pate – wie unterscheidet sich die Arbeit als NE.ssi-Pate und Seniorenpartner?

RF:
Als Seniorpartner bin ich während des normalen Unterrichtes in der Klasse einer Hauptschule. – Als NE.ssi-Pate betreue ich einen Schüler/in einer Grundschule nach dem normalen Unterricht für ca. eine Stunde.

Ich danke euch für das interessante und informative Gespräch. Wilfried Enders - Gespräch vom 24.5.2016

 

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Weitere Information über die "Seniorpartner" der Bü.NE finden Sie  auch unter der Rubrik "Projekte/Eigene Projekte/Seniorpartner in Schulen"


 


R.Fourmont, E.Raggi

Fotos; Bü.NE

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Preisverleihung beim Schülerwettbewerb mit der Hochschule Neuss

In Kooperation mit der Hochschule Neuss für internationale Wirschaft hat die Bürger-stiftung Neuss - Bü.NE mit dem Berthold-Koch-Stiftungsfonds einen Wettbewerb durchgeführt, bei dem Schülergruppen unter Anleitung von Studierenden zwei unterschiedliche  Projekte zu aktuellen Neusser Themen entwickelten. Mitgemacht haben vier Gruppen des Marie-Curie-Gymansiums, eine Gruppe der Internationalen Schule und drei Gruppen der Höheren Handelsschule Marienberg. Diese Schülerinnen und Schüler haben von September bis Dezember 2013 unter kontinuierllicher Betreuung der Studierenden der Hochschule Neuss die Konzepte zu den Themen ausgearbeitet.
Als Sieger des Wettbewerbs ging die Projektgruppe "MDB-Team" des Marie-Curie-Gymnasiums hervor, die für ihre Leistung einen Scheck über 500 Euro erhielten. Acht Schülergruppen hatten unter der Betreuung der Studenten der Hochschule Neuss Konzepte zu den Themen "Entwicklung einer Webplattform für Schülerpraktika" und "Entwicklung eines Konzeptes für einen Schülertreff in Neuss" erarbeitet.
Die Preisverleihung fand anlässllich einer kleinen Feier in der Hochschule Neuss statt.
  Infos über die Hochschule Neuss>>>

 

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JeKi-Sti - Jedem Kind seine Stimme

Mit einer Summe von 6.500,- € unterstützt die Bürgerstiftung Neuss - Bü.NE in Kooperation mit dem Berthold-Koch Stiftungsfonds das Modelprogramm "Jedem Kind seine Stimme" (JeKi-Sti) der Musikschule Neuss. Mit der Spende übernimmt die Bü.NE eine Patenschaft für 2 und der BEKO-Stiftungsfonds eine Patenschaft für 3 Grundschulklassen. Die Bü.NE ist vom JeKi-Sti-Konzept überzeugt: Nicht zuletzt, weil die JeKi-Sti.Klassen regelmäßig für und mit Senioren singen. "JeKi-Sti erreicht alle Kinder in Neuss unabhängig von sozialen und kulturellen Barrieren, ein einmaliges Programm mit Strahlkraft weit über Neuss hinaus" - so begründet B. Roderigo die Entscheidung für die Unterstützung.

 

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Ziemlich coole Freunde-Seniorpartner in Schulen

Ursprünglich als Baustein des umfangreichen Projektes BeKo 2+ geplant, hat sich das Konzept der "Seniorpartner in Schulen" als Selbstläufer entpuppt. Der Berthold-Koch-Stiftungsfonds und sein Projekt "Ziemlich coole Freunde-Seniorpartner in Schulen" helfen jungen Menschen mit Migrations-hintergrund dabei, sich in das deutsche Schulsystem besser zu integrieren. Zwei engagierte "Seniorpartner" stehen den Schülerinnen und Schülern während des Unterrichtes als Ansprech-partner, Unterstützer und Streitschlichter zur Seite

 

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BeKo 2+ = Besser Kommunizieren, besser kooperieren, besser konzentrieren

Unter diesem Namen fördert der Berthold-Koch-Stiftungsfonds ein eigenes Projekt zur Gewaltprävention in Zusammenarbeit mit der Hauptschule an der Gnadentaler Allee. Das Projekt umfasst mehrere Bausteine, so u.a. ein soziales Kompetenztraining sowie ein Theaterprojekt zum Thema „Streit ja – Gewalt nein“ für die Jahrgangsstufe 7 und eine begleitende Lehrerfortbildung. Als besonderen Baustein finanziert der Fonds das Pilotprojekt „Seniorpartner in Schule“, bei dem zwei „Senioren“ während des Unterrichts als Ansprechpartner, Unterstützer und Streitschlichter den Schülerinnen und Schülern zur Seite stehen.

 

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Anti-Gewalt-Sommertraining 2011

Der Berthold-Koch-Stiftungsfonds unterstützte in den Sommerferien 2011 ein Anti-Gewalt-Training im Rahmen einer einwöchigen Ferienfreizeit mit einer Gruppe gewaltbereiter 11 bis 13jähriger Jungen. Kooperationspartner war die GTHS Geschwister Scholl in Norf.

 

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Oma Else

Dieses Projekt des Kinderschutzbundes Neuss (DKSB, Ortsverband Neuss) wurde im Jahr 2011 ebenfalls durch eine Zuwendung aus dem Berthold-Koch-Stiftungsfonds gefördert. ‚Oma ELSE’ kommt zur Kinderbetreuung ehrenamtlich 1-2 Stunden in der Woche ins Haus, wenn allein erziehende Mütter oder junge Familien z.B. bei Berufstätigkeit beider Elternteile eine Entlastung wünschen.

 

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HipHop-Battle / Funk la Society

Funk la Society ist ein kreativer Zusammenschluss einer jungen multikulturellen Gruppe, die sich zum Ziel gesetzt hat, Hip Hop als Kunstform in Deutschland zu etablieren. Hip Hop wird dabei als eine kulturelle Bewegung verstanden, die alle Mitglieder der Gruppe als prägenden Bestandteil ihres Lebens definieren.

Der Berthold-Koch-Stiftungsfonds unterstützte im April 2011 die Ausrichtung einer internationalen Battle im Rheinischen Landestheater in Neuss durch die Neusser HipHop Gruppe um ihren Choreographen Hamdi Berdid.

 

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