Singen macht glücklich und schafft Gemeinschaft

Singen macht glücklich und schafft Gemeinschaft

“Ach, war das schön! Das machen sie doch hoffentlich bald wieder,” so der Wunsch einer Besucherin der Veranstaltung “Sing’ in Neuss 2019”. Über so viel Zuspruch freuten sich die Veranstalter: die Bürgerstiftung Neuss (Bü.NE) und die Musikschule Neuss. Rund 160 Gäste kamen ins Romaneum, um im Pauline-Sels-Saal miteinander zu singen. Unterstützung bekamen die Amateure vom Jedermannchor der Behindertenhilfe der St. Augustinuskliniken unter der Leitung von Christina Döhlings.
Bei der Begrüßung freuten sich Musikschulleiter Holger Müller und Gisela Werhahn vom Vorstand der Bü.NE über so viel Zuspruch und Sangesfreude. “Ein bisschen stolz sind wir auch, diese Veranstaltung bereits zum sechsten Mal anbieten zu können”, so Werhahn.
Und dann ging es los! Sofort war zu spüren: Singen macht nicht nur Spaß und glücklich, sondern Singen schafft in ganz kurzer Zeit Gemeinschaft und verbindet Menschen miteinander. Zur Gitarre von Christina Döhlings und der Klavierbegleitung von Ralph Rotzoll, gab es eine bunte Mischung von Volkslied, Schlager und Pop, bis hin zu Jazz und Klassik.
Gereon Breuer, Gesangsschüler an der Musikschule, brachte zwei Liebeslieder zu Gehör und begeisterte mit seinem Können. Aber auch der Jedermannchor hat Solisten, die mit großer Freude auftraten und ihre besonderen Stimmen mit viel Mut und Freude präsentierten.
Man konnte so richtig in Erinnerung schwelgen bei “Let it be” von den Beatles oder “Blowin’ in the wind” von Bob Dylan, aber auch “Wenn die bunten Fahnen wehen”, holte Bilder hoch an Zeiten der Mundorgel und Zeltfreizeiten. Am Ende wollte keiner gehen. Zugaben wurden eingefordert und mit einem kölschen Lied “Mir sin wie mer sin”, schloss der wunderschöne, beseelende Abend. Bei Knabbereien und einem Glas Wein wurde über den Abend gesprochen. Vorstandvorsitzende der Bü.NE Bärbel Kremers-Gerads und Holger Müller waren sich einig: “Das wiederholen wir!”

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